16.06.19 - Courses Des Craquelins De Plumaudan 2019

Geschrieben von: Martin Engel

Ein weißer Fleck auf der Landkarte war für Martin Engel, der normalerweise jeden Urlaub zu einer Teilnahme bei einem einheimischen Wettkampf nutzt, Frankreich. Es scheiterte bisher an vielen Umständen, im letzten Jahr schließlich am fehlenden Gesundheitszeugnis, was in Frankreich für jeden Teilnehmer jedes noch so amateurhaften Volkslaufs obligatorisch ist. Alle Online-Anmeldungen sind extra für das Hochladen der - nach glaubhaften Angaben der Franzosen beliebig gefälschten, aber vorzulegenden - Dokumente vorgesehen.

Dieses Jahr konnte auch diese Hürde genommen werden, und so stand Martin mit ca. 140 anderen Teilnehmern am Sonntag morgen unweit der Ferienwohnung in der Bretagne bei guten Laufbedingungen am Start eines ca. 14 km langen Traillaufs, der zur bretonischen Cupwertung gehört und entsprechend mit einigen Spezialisten besetzt war.

Der Lauf hatte anfangs einen harmlosen Waldlaufcharakter, ging aber im Mittelteil zu einem Baldeneysteig-artigen Gelände über (gemeint sind hier die engen, steilen Passagen), um später glücklicherweise wieder sanfter zu werden. Sehr anspruchsvoll, auch bedingt durch strammen Gegenwind auf den flachen Stücken. Und natürlich allen Unwägbarkeiten eines Trails, ungemähte Felder, Schlamm, rutschige Holzbrücken, ...

Mit 1:07:37 für die GPS-gemessenen fast 15 km erreichte Martin Platz 27 gesamt und Platz 3 in der Altersklasse V2 (nach oberflächlichen Recherchen müßte das die kombinierte M50/M55 sein).

Fun Fact: Namensgeber der Veranstaltung sind die "Craquelins", die auch bei der Startnummernausgabe verteilt wurden und offenbar eine lokale Superspezialität darstellen: Salzlose schalenartig geformte Gebäckstücke, die übersetzt auch "Esspappe" heißen könnten.

Weitere Infos: Ergebnisseite

 

12.06.19 - 9. Essener Firmenlauf

Geschrieben von: Stefan Losch

Beste Bedingungen gab es beim diejährigen Firmenlauf, der mit 13.000 Teilnehmern wieder nach kürzester Zeit ausgebucht war. 3 Stunden vor dem Start am Mittwochabend hatte es stark geregnet, so dass beim Startschuss zur ersten von drei Wellen um 18.45 Uhr Sonnenschein, sauerstoffreiche Luft und angenehme 20°C vorherrschten. Die sagenhaft guten Zeiten in diesem Jahr sollten aber vorwiegend einer baustellenbedingt verkürzten Strecke geschuldet sein (Auswertungen vieler GPS Uhren 4,7km).

Anders als in den Vorjahren spielten Tusemer kaum eine Rolle im Kampf um die vorderen Plätze. Stark aber die Zeit von Max Podewski, der mit 16:12 Minuten sich auf Platz 15 positionieren konnte. Bei den Damen schafften es unter die Top50 nach langer Pause Leonie Leven in unglaublichen 17:04 Minuten (Platz 4) und Claudia Mordas mit einer Zeit von 20:05 Minuten (Platz 29).

Auffällig ist, dass die Top20 immer stärker werden und auch von Läufern außerhalb Essens besetzt werden. Die Seriensieger Annika Vössing und Karol Grunenberg hatten gegen Denise Krebs und Maximilian Thorwirth keine Chance.

Weitere Infos: Veranstalterhomepage | WAZ (Fotos + Video)

 

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