TUSEM Essen - Leichtathletik

03.11.19 - 47. Bottroper Herbstwaldlauf

Geschrieben von: Martin Kels

bottrop 2019Eine Sonntags-Runde in der Sonne kann jeder. Interessant wird es, wenn es bei Matsch und Pampe durch den Wald geht. Davon gab es beim Herbstwaldlauf in Bottrop wieder genug. Auf dem ehrwürdigen Zechengelände von Prosper Haniel ging die Veranstaltung in ihre 47ste Auflage.

Beim 25 Kilometer Heidhofsee-Lauf waren unsere TUSEMer auf 6 der insgesamt 723 Startplätze vertreten. Michael Scheele hat dabei seinen persönlichen Streckenrekord geknackt - und zeigte sich in super Form. Er schaffte die Runde in 1:49:17 Stunden. Sehr zufrieden ist auch Martin Kels. Er steckt im Aufbautraining für anstehende Marathons in 2020 - und kam in 1:57:38 ins Ziel. Fast zeitgleich haben Tobias Plöger und Markus Uhlendahl wieder Kurs auf den Zechenturm genommen: Mit 2:06:53 und 2:06:56 liegen sie nur drei Sekunden auseinander. Für Jochen Nebel stehen 2:08:21 in der Ergebnisliste. Und bei Barbara Jedras stehen an diesem Sonntag 2:10:39 auf der Urkunde. Die Finisher haben sich im Anschluss an den Wettkampf noch das verdiente Ziel-Bier gegönnt.

Eine starke Leistung zeigte auch Johannes Kruse im 10 Kilometer-Durchgang. Er packte die anspruchsvolle Strecke in 41:48 Minuten.

Nachtrag: Für Mia Jedras und Birgit Stolle ging es über die 6,8km (Grubenwehrlauf). Sie belegten Platz 11 bzw. 16 im Gesamtklassement der Frauen in 35:23 bzw. 36:06 Minuten (keine Seniorenklassenwertung).

Weitere Infos: https://www.adler-langlauf.de/herbstwaldlauf/

 

27.10.19 - 38. Mainova Frankfurt Marathon

Geschrieben von: Caroline Podewski

max frankfurt 19Für Max Podewski ging es am Wochenende zum zweiten Mal zum Frankfurt Marathon. Nach dem misslungenen Rennen im Jahr 2016 bestand noch eine offene Rechnung, die es zu begleichen galt.

Bei den Profis setzte sich, bei guten Bedingungen, Fikre Tefera aus Äthiopien in ein spannenden Viererduell erst wenige hundert Meter vor dem Ziel ab und gewann in 2:07:08 Stunden. Noch eindrucksvoller war die Leistung von Valary Aiyabei aus Kenia, die das Rennen nach dem Ausfall ihres Ehemannes und Pacemakers über den Großteil der Strecke allein bestritt und mit neuem Streckenrekord von 2:19:10 gewann. Beste deutsche Läuferin war Katharina Steinruck (geb. Heinig), die sich in neuer Bestzeit von 2:27:26 auch die Olympiaqualifikation sicherte. Bei den deutschen Herren lag Karl Junghannß, der eigentlich Geher ist, in beachtlichen 2:17:54 vorne.

Max gelang es bei einem zu unrhythmischen und zu schnellen Beginn nicht, das vorgenommene Zieltempo von 4 min/km zu treffen. Ab 11,5 km fand sich eine sehr gute Gruppe zusammen. Da die Gruppe auf 2:45h lief, entschloss sich Max bei km 15 alles auf eine Karte zu setzen und in der Gruppe zu bleiben. Die Gruppe hielt bis km 32, wo sie an einem Verpflegungsstand auseinanderbrach. Noch immer auf die Bestrafung für den „zu schnellen“ Start wartend, konnte Max auf den nächsten 2km noch zulegen. Den Rest des Rennens bestritt Max dann allein, abgesehen von den eingeholten Läufern, was ab km 37 zunehmend schwerer fiel. Es folgten die schönsten Momente des Laufes. Das Passieren der Stelle einige hundert Meter vor dem Ziel, wo Max 2016 noch mehrere Minuten pausieren musste, gefolgt vom unvergleichlichen Zieleinlauf in der Festhalle. Am Ende standen netto 2:44:08 Stunden auf der Uhr (Platz 322 gesamt und 90 in der AK M 30). Dies entspricht einer Verbesserung der persönlichen Bestzeit von über 18 Minuten. 

Weitere Infos: https://www.frankfurt-marathon.com/

 

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