12.08.18 - 42. Monschau Marathon

Geschrieben von: Stefan Losch

Claudia Mordas Dritte in Monschau!

Marathonjubiläum in Monschau, und "Miss Monschau", Claudia Mordas, war wieder einmal mit dabei. Nach der Hitzeperiode der vergangenen Wochen gab es diesmal akzeptable Temperaturen, so dass der Kampf mit der profilierten Strecke im Vordergrund stand. Und nach ihrem ausgezeichneten 2. Platz im Vorjahr langte es erneut zu einem Treppchenplatz. Sie belegte den 3. Platz in der Frauenkonkurrenz mit einer Zeit von 3:33:27 Stunden, nur unwesentlich langsamer als im Vorjahr, in der AK 50 Rang 2 hinter der bekannt starken Wittener Läuferin Birgit Schönherr-Hölscher.

Holger Peek startete über die Ultra-Distanz von 56 km. Den Lauf beendete er nach 5:34:28 Stunden auf Platz 71 (12.M40).

413 Läuferinnen und Läufer kamen über die klassische Marathondistanz ins Ziel, der Ultra mit 950 Hm verzeichnete 203 Finisher. Hinzu kommen noch diverse Staffeln.

Weitere Infos: Veranstalterhomepage | Laufreport

 

04.08.18 - 11. Glacier 3000 Run (Schweiz)

Geschrieben von: Michael Scheele

glacier3000 zielZiel des diesjährigen Sommerurlaubs der Familie Scheele war mal wieder das Berner Oberland in der Schweiz. "Zufällig" fand dort auch wieder eine Laufveranstaltung statt. Im bekannten Ski- und Prominenten-Ort Gstaad startete am Samstag um 10.00 Uhr der 11. Glacier 3000 Run. Für den TUSEM war Glacier-Debütant Michael Scheele mit dabei. Es galt, eine 26,2 km lange Strecke zu bewältigen, die zusätzlich mit 2015 Höhenmetern gespickt war.

Zum Startschuss schien die Sonne schon gnadenlos bei windstillen 26 Grad. Die ersten 15 km ging es relativ flach durch die Voralpenlandschaft. Es gab kaum Wald oder andere Gelegenheiten, im Schatten zu laufen. Die Sonne brannte. Kurz vor KM 16 bei der Gondelstation Reusch, welche auch einer von 5 richtigen Zuschauerpunkten war, war auch Schluss mit Lust und Körner sparen. Es ging nur noch in eine Richtung - gnadenlos nach oben bis zum Gletscher.

Auf knapp 2000m Höhe, am nächsten Fanpoint, änderte sich komplett die Landschaft. Die Baumgrenze war erreicht. Von Laufen war schon lange keine Rede mehr. Man sprang nur noch von Felsstück zu Felsstück, wie ein Steinbock. Geröll, loser Schiefer oder Felsen waren der Untergrund. Die ersten noch vorhandenen Schneefelder wurden gestriffen oder durchlaufen. So langsam wurde das Ziel auch greifbar: die Gipfelstation des Scex Rouge auf 2971m Höhe.

Den Gletscher endlich erreicht, war eigentlich schon wieder alles vorbei. Das Gletschersterben könnte man übrigens richtig spüren. Überall bildeten sich Abläufe und Schmelzwasser. Man lief durch Eispützen und Schneematsch und dann kam endlich die Treppe mit ihren knapp 100 Stufen zum Zielbereich. Nach 3:47,46 Stunden erreichte Michael als 133. von rund 700 Finishern "topfit" und unversehrt das Ziel.

Die Veranstaltung war super organisiert, ebenfalls für die Angehörigen, die für relativ wenig Franken die Läufer von Punkt zu Punkt mit Shuttlebus und Gondeln ständig begleiten und anfeuern konnten. Highlight am Gipfel ist noch die neue Hängebrücke, welche einen noch auf 3000m zu Fuß führt und bei gutem Wetter einen Blick auf den Mont Blanc bietet.

 Weitere Infos: Veranstalterhomepage

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