29.10.17 - 36. Frankfurt Marathon mit DM

Geschrieben von: Martin Kels

TUSEM muss Hessen "im Sturm" erobern

Viele große Wettkämpfe sind in diesem Jahr von Wetter-Kapriolen heimgesucht worden. Hagel in Hamburg, Hitze in Duisburg, Regen beim innogy Marathon in Essen. Auch in Frankfurt hat das Wetter beim Mainova Marathon seinen Teil dazu beigetragen, dass die Athleten ihre Kräfte voll abrufen mussten. Über Nacht war Sturm aufgezogen. Im Hessischen Rundfunk war parallel zur Marathon-Überträgung eine Unwetter-Warnung eingeblendet. Auch die Tusemer am Start mussten mit den Bedingungen klar kommen.

Alexander Ockl hat unter diesen Bedingungen eine starke Leistung abrufen können - er kam nach einem sehr gleichmäßigen Lauf in 2:39:11 ins Ziel und wurde mit dieser Leistung Sechster der AK40 bei den deutschen Marathon-Meisterschaften. Über eine neue persönliche Bestzeit freut sich Martin Kels, er lief nach 3:08:55 in die Festhalle ein - was gegenüber dem Hamburg Marathon eine Steigerung um mehr als 3 Minuten bedeutet. Offensichtlich mit Problemen zu kämpfen hatte Jochen Nebel, nach einem zunächst planmäßigen Tempo zum Start mit Ziel 2:59:59 musste er nach der Halbmarathon-Marke immer weiter abreißen lassen. Jochen kam mit 3:12:23 ins Ziel. Tobias Plöger nutzte den Frankfurt Marathon als Trainingseinheit. Er musste bei Kilometer 30 mit muskulären Problemen aussteigen.

Nicht zu vergessen: Beim Minimarathon am Main war Viktor Plümacher in der JU14 mit am Start. Er wurde über die 4,2 Kilometer Sechster seiner Altersklasse in 16:45 Minuten (gesamt Platz 27).

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29.10.17 - 17. Röntgenlauf

Geschrieben von: Martin Engel

Altersklassenerfolg trotz "Stehversuchen"

Unmittelbar nach zwei trainingslosen Wochen durch eine leichte Oberschenkelzerrung, die nahtlos von einer Erkältung abgelöst wurde, trat Martin Engel beim diesjährigen Röntgenlauf in Remscheid-Lennep zum Halbmarathon an. Zum Start um 8.30 Uhr kam tatsächlich die Sonne zum Vorschein, was aber den herbstlichen Crosslaufbedingungen keinen Abbruch tat, es war enorm windig, die Waldpassagen waren ordentlich aufgeweicht und glibberig (Martins Fehler Nummer 1: "Straßenschläppchen" ohne nennenswertes Profil, es ging aber alles gut).

Wegen der ersten Teilnahme überhaupt hatte Martin keine Streckenkenntnis (Fehler Nummer 2: Zuwenig mit Höhenprofil beschäftigt, s.u.) und lief einigermaßen gemütlich in Richtung einer Endzeit von 1:30 h los, um einfach mal zu sehen, wie lange die Kraft reicht.

Nachdem es 15 km lang in einer 3er-5er-Gruppe überraschend gut gelaufen war, zog jemand bei Martin den Stecker, der den Kopf ("ich will es jetzt wissen") mit den Beinen ("wir wollen nicht mehr") verbindet, der Akku war urplötzlich leer. Sehr doof natürlich, dass der eigentliche Anstiegs-Hammer - unwissenderweise zu diesem Zeitpunkt - noch vor ihm lag, was eine ordentliche Quälerei bei subjektiv empfundenen Stillstand am Berg bedeutete, nachdem die zuvor recht homogene Gruppe auf Nimmerwiedersehen verschwunden war.

Auf den letzten, abschüssigen 3 km gesellten sich noch latente Wadenkrämpfe dazu, so dass die eigentlich etwas erholten Beine wieder eingebremst wurden. Um so erstaunlicher war dann die Plazierung mit dem Sieg in der M45 (12. Männer gesamt) mit 1:31:57, gerade so mit 3 Sekunden vor dem Zweitplazierten ins Ziel gerettet.

Fazit der Premiere: Gerne wieder (mit besserer Vorbereitung) ... in der M50.

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